May 21, 2012, Monday

Stadteroberung Phase I

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Auf Even können Gilden des Chaos und der Ordnung die bekannten Städte Moonglow, Cove, Britain, Trinsic, Nujel'm, Yew und Minoc erobern und verwalten.


Die Eroberung

Dafür greift die Gilde die Festung der jeweiligen Stadt mit einem Katapult an. Eine Mitteilung an alle Spieler wird ausgegeben und drei Minuten später wird das gesamte Gebiet für 30 Minuten in und um die jeweilige Stadt zum Kampfgebiet erklärt. Alle PvP-Gilden sind im Kampfgebiet verfeindet und können sich bekämpfen. Neutrale Spieler die in irgendeiner Weise in das Kampfgeschehen eingreifen sind für jeden Kampfbeteiligten angreifbar. Es liegt an den Angreifern das Tor der Festung mit dem Katapult einzuschießen, während eventuelle Verteidiger das Katapult vorher zerstören wollen. Zerbricht das Tor der Festung taucht der Hauptmann der Stadtwache auf und stellt sich den Angreifern. Er ist der Träger eines Magierstabs , den die Angreifer benötigen, um die Schutzzauber des Bürgermeisters zu umgehen und diesen zu töten. Die Gilde, die den meisten Schaden am Hauptmann anrichtet, wird offenkundig zur Angreifergilde erklärt und kann nun allein den Stab aufheben und verwenden. Sobald der Stab jedoch länger als 1 Minute ohne Besitzer ist, steht es jeder Gilde frei den Angriff forzusetzen. Es herrscht demnach ein Kampf der Angreifer um die Kontrolle über den Stab, während die Verteidiger versuchen ihren Bürgermeister bis zum Abflauf der Angriffszeit am Leben zu erhalten. Der Bürgermeister befindet sich innerhalb der Stadt, weshalb die Angreifer an Boden gewinnen müssen. Sobald er fällt kann die Angreifergilde ihren eigenen Bürgermeister einsetzen und kontrolliert ab sofort die Stadt.


Verwaltung

Eine eroberte Stadt wirft in einem Zeitintervall von 30 Minuten sogenannte Siegel ab. Siegel sind eine Währung und können zum Kauf von spezieller Gildenausrüstung und -reittieren verwendet werden. So können z.B. Kleidungsstücke mit der Gildenfärbewanne gesegnet, in Gildenfarbe gefärbt und in den Gildennamen umbenannt, oder das Gildenhauptquartier mit dekorativen Bannern ausgestattet werden. Viel interessanter sind die Siegel jedoch für das Einstellen von Wachposten . Überall in der Stadt- und der Festungszone können von den Anführern der Besetzergilde Wachen platziert werden. Wachen greifen eigenständig Feinde der Gilde an und erstatten dabei Bericht an ihre Herren. Stirbt eine Wache während eines Angriffs auf die Stadt so daürt es eine Weile bis sie wieder auftaucht, ansonsten wird sie bei ihrem Ableben sofort ersetzt. Derzeit können Krieger, Schützen, Magier, Heiler und Barden angeheuert werden. Die Wachtypen unterscheiden sich stark in Ausrüstung, Fähigkeiten und Preis. Die Platzierung einer Wache kostet einen Einstellungsbetrag und erzeugt Unterhaltskosten, die bei jeder Siegelausschüttung verrechnet werden. So kann beispielsweise ein Krieger für 3 Siegel platziert werden und kostet 0,3 Siegel bei jeder Ausschüttung, wobei immer auf gerade Zahlen aufgerundet wird. Eine Gilde mit einer besetzten Stadt und einer platzierten Kriegerwache würde demnach z.B. alle 30 Minuten zwei Siegel erwirtschaften, wobei 1 Siegel für Unterhaltskosten abgezogen wird. Sie könnte also noch zwei weitere Kriegerwachen einstellen ohne zusätzliche Unterhaltskosten zu haben. Neben den Siegeleinnahmen ermöglicht die Kontrolle einer Stadt die individuelle Besteuerung und Verbesserung von Händlern. Jeder Händler auf Even verfügt über einen Goldvorrat, eine Goldgrenze und einen Steursatz. Die Grenze gibt an über wieviel Gold der Händler maximal verfügen kann. Der Standartwert dieser Goldgrenze liegt bei 4000 Goldstücken. Nehmen wir an der Goldvorrat des Händlers entspricht der Goldgrenze. Ein Spieler könnte demnach Edelsteine im Wert von 4000 Goldstücken verkaufen. Danach würde der Händler keine weiteren Edelsteine ankaufen können, da sein Goldvorrat aufgebraucht wäre. Verkauft er einem Spieler Waren wächst sein Goldvorrat wieder an und er kann sofort wieder ankaufen. Ansonsten heißt es eine Stunde warten, denn dann wird sein Goldvorrat automatisch um 2000 Goldstücke angehoben. Spieler können die Goldgrenze durch die Investition von Siegeln anheben. Dadurch wird gewährleistet, daß geringere Verkaufswartezeiten entstehen. Dies ist insofern interessant, da die Besetzer den Steürsatz der Händler festlegen und so bei jedem Kauf oder Verkauf ihren prozentualen Anteil bekommen. Der Steursatz einer neutralen Stadt liegt bei hohen 50%! Die eroberbare Stadt mit den niedrigsten Steuersatz wird von den Spielern also am stärksten frequentiert werden.

Dies ist der erste Entwicklungsschritt meines Konzepts. Bald wird mit der zweiten Phase die Möglichkeit folgen durch Investition von Siegeln Minen, Holzfällerlager und Farmen zu erschließen. Die dort erwirtschafteten Ressourcen wird man wiederum in der dritten Phase benötigen um eine der oben genannten Städte zur Gildenhauptstadt zu erklären und auszubauen.